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DaVinci Resolve / Optimierung des bereitgestellten Speichers

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Verfasst von Chiyani Babbar

Hinweis: Stelle zunächst sicher, dass du ein Frame.io-Projekt über Frame.io Drive eingebunden hast.

Workflows

  1. Öffne eine neue Datei aus deinem bereitgestellten Projekt in Resolve.

  2. Ziehe eine beliebige Mediendatei aus dem bereitgestellten Projekt per Drag-and-Drop in das Schnittfenster, um sie zu importieren, oder ziehe deine Medien direkt aus dem Finder-Ordner per Drag-and-Drop in Resolve. (Hinweis: Dazu ist kein Download auf den Desktop erforderlich, da die Daten aus dem im Cloud-Speicher bereitgestellten Projekt stammen.)

  3. Bearbeite die Cloud-basierten Medien weiterhin im Schnittfenster in Resolve.

  4. Beim Exportieren kannst du direkt in dein bereitgestelltes Projekt rendern, das dann automatisch auf Frame.io hochgeladen wird. Die neu exportierte Datei wird bei Frame.io an diesem Projektstandort hochgeladen. Überwache den Upload-Status in der Frame.io Drive-App, um sicherzustellen, dass die Datei vollständig hochgeladen wurde.

Versionsstapel

Wenn das Resolve-Projekt im bereitgestellten Projekt gespeichert wird, wird bei jedem Speichervorgang eine neue Version in Frame.io erstellt, bis zu einer maximalen Anzahl von 250 Versionen. Sobald die maximale Anzahl erreicht ist, werden die ältesten Versionen in den Papierkorb verschoben. Im Finder/Datei-Explorer wird immer nur die aktuellste Version angezeigt.

Anforderungen

Einstellungen

Die Einstellungen von DaVinci Resolve findest du hier:

DaVinci Resolve > Preferences

Sobald du die Einstellungen von DaVinci Resolve auf deinem Computer gespeichert hast, bleiben diese Änderungen auch zwischen den einzelnen Sitzungen erhalten.

Benutzerin bzw. Benutzer

Diese Einstellungen konfigurierst du unter User > Project Save and Load > Save Settings:

  • Live save: ☑️

  • Project backups: ☑️

  • Timeline backups: ☑️

    • Passe die Intervalle für die Datensicherung nach Bedarf an.

  • Backup location: Wähle einen Speicherort auf einer lokalen SSD aus.

System

Konfiguriere folgende Einstellungen unter System:

Memory and GPU > Memory Configuration > Limit Resolve memory usage to: Stelle hier die maximale Systemspeichermenge ein, die Resolve nutzen soll.

Media Storage > Media Storage Locations:

  • Mount:

    • Stelle sicher, dass der erste Pfad in der Liste eine lokale SSD ist und kein bereitgestelltes Projekt.

    • Füge danach mit Add die bereitgestellten Speicherlaufwerke deines Teams zur Liste hinzu.

  • Direct I/O : ☑️ (Enabled for each path)

Projekteinstellungen

ℹ You’ll find Projekteinstellungen in DaVinci Resolve here:

File > Project Settings

​Project Settings müssen für jedes Projekt mindestens einmal definiert werden.

Arbeitsordner

Lege diese Pfade unter Master Settings > Working Folders fest:

  • Proxy generation location: ein Ordner, in den DaVinci Resolve die Proxy-Dateien transcodiert.

  • Cache files location: ein Ordner auf einer lokalen SSD.

  • Gallery stills location: ein Ordner auf einer lokalen SSD.

Der Zusammenhang zwischen Media Storage Locations und Working Folders

DaVinci Resolve verwendet den ersten unter System > Media Storage > Media Storage Locations angegebenen Pfad sowie die Namen zweier bestimmter Ordner, um den erwarteten Pfad zu den Working Folders zu erstellen.

Die Namen dieser beiden Ordner lauten:

  1. CacheClip – für die Cache files lcoation

  2. .gallery – für die Gallery stills location

---

Wenn der erste Pfad in Media Storage Locations beispielsweise folgender ist:

My SSD/For DaVinci Resolve/

Resultat:

Speicherort der Cache-Dateien – wenn du CacheClip eingibst und anschließend auf Save klickst, lautet der resultierende Pfad:

  • My SSD/For DaVinci Resolve/CacheClip

Gallery stills location – wenn du .gallery eingibst und anschließend auf Save klickst, lautet der resultierende Pfad:

  • My SSD/For DaVinci Resolve/.gallery

(Optional) Pfadzuordnung

Verwendest du DaVinci Resolve auf mehreren Betriebssystemen? Bisher mussten die Team-Mitglieder die Medien in ihrem Projekt dann bei jedem Öffnen neu verknüpfen.

Mit Path Mapping kannst du DaVinci Resolve jedoch folgende Anweisung geben:

Wandle diesen macOS-Pfad in einen anderen Pfad um, wenn jemand dieses Projekt unter Windows (oder Linux) öffnet.

Da bereitgestellte Projekte je nach verwendetem Betriebssystem unterschiedlich eingebunden werden, bedeutet dies, dass Path Mapping die Anzahl der Medienverknüpfungen erheblich reduzieren kann, die dein Team im Laufe der gemeinsamen Arbeit an einem Projekt vornehmen muss.

Weitere Informationen zu Path Mapping findest du in folgendem Kapitel des DaVinci Resolve-Referenzhandbuchs:

  • Projekteinstellungen

Render-Cache

Verwende Render Cache, um die Wiedergabeleistung für ressourcenintensive Clips in einem Schnittfenster zu verbessern – unabhängig davon, ob Effekte angewendet wurden oder nicht.

Render Cache verwendet den Codec unter Project Settings > Master Settings, um Clip-Daten auf dem lokalen Computer zwischenzuspeichern:

  • Optimized Media and Render Cache > Render cache format: Wähle den gewünschten Codec aus.

  • Working Folders > Cache files location: Wähle einen Ordner auf einer lokalen SSD aus.

Was ist der Unterschied zwischen den Modi Smart und User für Render Cache?

Smart – führt einen Render Cache in einer bestimmten Reihenfolge aus.

User – führt einen Render Cache basierend auf den Optionen aus, die du für jeden Clip in einem Schnittfenster aktivierst.

  • Du kannst diese Optionen für einzelne Clips oder für eine Gruppe von Clips in einem Schnittfenster aktivieren.

Erfahre mehr über Render Cache von diesen Blackmagic Design Master-Trainerinnen und -Trainern:

Rendern an Ort und Stelle

Render in Place rendert und exportiert Aufnahmen und fügt sie mit angewendeten Effekten und Farbkorrekturen wieder in das Schnittfenster ein.

Der Unterschied zwischen Render in Place und Render Cache? Render in Place erstellt eine tatsächliche Mediendatei (keine zwischengespeicherten Daten), die du mit dem Rest deines Teams auf einem gemeinsamen Speicher teilen kannst.

Außerdem kannst du mit Render in Place zum Originalmedium zurückkehren, Änderungen an diesem Clip vornehmen und anschließend ein neues gemeinsames Medium mit diesen Änderungen rendern. Wähle einen Clip im Schnittfenster aus (Page: Edit > Timeline), wähle Decompose to Original, nimm gegebenenfalls Änderungen vor und wähle anschließend wieder Render in Place.

Hinweis: Weitere Informationen zu Render Cache und Render in Place findest du in den folgenden Kapiteln des DaVinci Resolve-Referenzhandbuchs:

  • Leistungsoptimierung, Proxys und der Render-Cache

  • Bearbeiten, Hinzufügen und Kopieren von Effekten und Filtern

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